In „Freunde im Wald“ thematisiert Carola E. Thiele die menschliche Existenz in ihrer ursprünglichsten Form: der unmittelbaren Naturerfahrung. Das Werk entspringt dem Bedürfnis nach Freude und Leichtigkeit, das in der Stille der Wälder gesucht wird. Die Künstlerin visualisiert hier eine tiefenpsychologische Metamorphose, in der die männliche Gestalt die Persona der Zivilisation ablegt. Die natürliche Nacktheit wird durch fließende, organische Stoffe gehüllt, während die Gliedmaßen mit der Erde verschmelzen – die Figuren werden selbst zu Wurzeln und Zweigen.
Dieser „Zwischenraum“ zwischen Mensch und Vegetation schafft eine metaphysische Spannung, die den Betrachter gleichzeitig am Boden verwurzelt und in die Baumspitzen hebt. Thieles haptische Ölmalerei macht diese Verbundenheit physisch spürbar und zeigt das Psychologische im Organischen. Gestützt durch eine Akoun-Zertifizierung bietet dieses Unikat eine wertstabile Basis für anspruchsvolle Sammlungen.



