Animale Archetypen
In dieser Serie nutzt Carola E. Thiele die Tiergestalt als Medium zum kollektiven Unbewussten. Inspiriert durch die Archetypenlehre von C.G. Jung, fungieren die dargestellten Tiere nicht als bloße Abbilder der Natur, sondern als Symbole für menschliche Instinkte, soziale Rollen und die existenzielle Suche nach Authentizität.
Die Akteure agieren im „Zwischenraum“ von Zivilisation und Wildnis – einem Bereich, in dem die soziale Persona (Maske) an Bedeutung verliert und der wahre Kern der Human Condition hervortritt. Ob als solitäre Begleiter in monumentalen Landschaften oder als Akteure in fiktiven urbanen Gefügen: Die Tiere repräsentieren jene Anteile des Selbst, die im Prozess der Individuation eine Wiederentdeckung erfahren.
Thieles künstlerische Handschrift verbindet technischen Realismus mit einer metaphysischen Lichtführung, um eine Atmosphäre der Stille und Kontemplation zu evozieren. Jedes Werk konstituiert so einen Resonanzraum für die tiefe Verbindung zwischen Mensch, Natur und dem Unbewussten.
Hinweis für Sammler: Tiefergehende Einblicke in unveröffentlichte Studien und Detailansichten dieser Serie sind registrierten Interessenten in unserem kuratierten Viewing Room vorbehalten.








