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Zu Besuch in der Fremde

Die Entschleierung der weiblichen Identität im liminalen Raum.

In dem Werk „Zu Besuch in der Fremde“ visualisiert Thiele eine vielschichtige Begegnung mit dem eigenen Unbewussten.
Die Komposition führt den Betrachter durch eine Bühne der Selbsterkenntnis: Von der Figur am linken Bildrand, die sich aus dem Schatten eines Vorhangs löst, über die suchende, kauernde Gestalt im Zentrum bis hin zur Konfrontation mit den monumentalen, maskenhaften Häuptern im Hintergrund. Diese Masken symbolisieren die kollektiven Erwartungen und fragmentierten Teile der eigenen Persona, die in der Stille der „Fremde“ neu geordnet werden.

Thieles künstlerische Signatur zeigt sich in einer meisterhaften Farbdramaturgie und einer haptischen Pigmentschichtung, die das Psychologische im Räumlichen physisch greifbar macht. Der architektonische Linienzug der Felsformationen schafft eine metaphysische Spannung zwischen Stabilität und surrealem Aufbruch.
Gestützt durch eine Akoun-Zertifizierung bietet dieses Hauptwerk eine wertstabile Basis für anspruchsvolle Sammlungen, die Kunst als Medium der existenziellen Reflexion und der weiblichen Selbstwerdung begreifen.

Großformatiges Ölgemälde „Zu Besuch in der Fremde“ von Carola E. Thiele aus dem Zyklus „Frauen im Zwischenraum“. 
In einer surrealen Felslandschaft unter weitem Wolkenhimmel agieren drei Frauenfiguren in verschiedenen Positionen. Im Hintergrund dominieren riesige, steinerne Gesichter und Masken. 
Die haptische Ölmalerei zeichnet sich durch warme Ockertöne, kräftiges Blau und eine vielschichtige Pigmentschichtung aus.

Öl auf Leinwand, vielschichtige chromatische Pigmentschichtung.

100 x 70 cm

2021

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