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Animale Archetypen
Untersuchung der archaischen Verbindung zwischen Mensch, Tier und Natur

In dieser Serie nutzt Carola E. Thiele die Tiergestalt als Brücke zum kollektiven Unbewussten. Inspiriert durch die Archetypenlehre von C.G. Jung, fungieren Tiere in ihren Werken nicht als bloße Abbilder der Natur, sondern als Symbole für menschliche Instinkte, soziale Rollen und die Suche nach Authentizität.

Die Protagonisten agieren oft im „Zwischenraum“ von Zivilisation und Wildnis – ein Ort, an dem die soziale Persona (Maske) an Bedeutung verliert und der wahre Kern der Human Condition sichtbar wird.

Ob als einsame Begleiter in monumentalen Landschaften oder als Akteure in fiktiven urbanen Gefügen: Die Tiere repräsentieren jene Anteile des Selbst, die im Prozess der Individuation wiederentdeckt werden wollen.

 

Die künstlerische Handschrift von Carola E. Thiele verbindet hierbei technischen Realismus mit einer metaphysischen Lichtführung, um eine Atmosphäre der Stille und Kontemplation zu schaffen. Damit wird jedes Werk zu einem Resonanzraum für die tiefe Verbindung zwischen Mensch, Natur und dem Unbewussten.

Gemälde „Stadt der Katzen“ von Carola E. Thiele. Eine Gruppe Katzen in einer architektonischen Stadtlandschaft, thematisiert das Individuum im kollektiven Raum.

Stadt der Katzen

70 x 50 cm

Öl auf Leinwand, vielschichtige Pigment-Schichtung

2021

Status:

Inquire

Urbane Instinkte im Zwischenraum. Das Werk untersucht die Stadt nicht als Ort, sondern als psychologischen Zustand. Die katzenhaften Silhouetten fungieren als Grenzgänger zwischen Zivilisation und Triebnatur. Eine Beobachtung der menschlichen Kondition in einem Raum, der ständig zwischen Zugehörigkeit und Isolation oszilliert. Die Akoun-Zertifizierung unterstreicht die Beständigkeit dieser marktstrategischen Positionierung und lädt zum diskreten Inquire ein.

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